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© Markus Poser . Therapiezentrum Gößweinstein . Balthasar-Neumann-Str. 26 in 91327 Gößweinstein . Tel 09242/1885

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Wer laufend denkt, bewegt sich !

Gang- und Laufanalyse

Die Laufbandanalyse bietet in diesem Zusammenhang die Erfassung von möglichen Gangstörungen nach Verletzungen bzw. Operationen. Darüber hinaus bietet eine Laufbandanalyse auch die Möglichkeit Fehlstellungen in der Statik der am Gang beteiligten Gelenke (Fuß, Knie, Hüfte) zu erkennen, und so geeignete Massnahmen zur Prävention degenerativer Veränderungen zu treffen.

 

Die Videogestützte Laufbandanalyse erfasst den Bewegungsablauf beim Laufen auf einem Laufband durch Videoaufnahmen von vorne, hinten und den Seiten. Die Videoaufnahmen werden durch eine Software computergestützt analysiert.Die Laufbandanalyse bietet die Möglichkeit zu einer funktionalen Betrachtung des Laufens.

 

Als Basis wird hierfür zunächst eine messung mit eigenen Laufschuhen danach eine Barfußmessung durchgeführt. Die funktionale Betrachtung liefert außerdem Erkenntnisse über den individuellen Laufstil und dient so der Trainingslehre als Instrument zur Ökonomisierung von Laufbewegungen. In der Sportwissenschaft wird die Laufbandanalyse auch zur Betrachtung schneller Bewegungsabläufe genutzt.

Die häufigsten Fehlstellungen betreffen die Fußgelenke, vor allem als übermässige Pronations- und Supinationsstellung. Eine Überpronation beschreibt vereinfacht ausgedrückt einen Laufstil, bei dem der Fuß eine unnatürliche, den inneren Fußrand vermehrt belastende Stellung einnimmt und als dessen Folge es zu einer Innendrehung des gesamten Beines während der Stützphase des Laufens kommt. Hierdurch kommt es zu einer unnatürlichen Druck- und Zugbelastung verschiedener Strukturen.

Beschwerden können im Bereich des Fußes (Fasciitis plantaris, Überlastung des Großzehengrundgelenkes, Morton Neurom, Stressfraktur der Mittelfußknochen), der Achillessehne (Achillodynie), des Unterschenkels (Muskelschmerzen an der inneren Schienbeinkante) und des Kniegelenkes (Chondropathia patellae) auftreten.

 

Eine Übersupination beschreibt vereinfacht ausgedrückt einen Laufstil, bei dem der äußere Fußrand in der Stützphase des Laufens vermehrt belastet wird. Der Fuß wird nicht gleichmäßig abgerollt.

Beschwerden kommen vor allem im Bereich des seitlichen Fußes (Druckschmerzen, Stressfrakturen der Mittelfußknochen), des Unterschenkels (Wadenschmerzen) und des seitlichen Kniegelenkes (Reiben des Tractus iliotibialis, Schleimbeutelentzündung) vor.